Erfahrungsbericht aus dem Samurai-Shiatsu Programm für Senioren

VON KOPF BIS FUSS

Mit der Fußbehandlung fing alles an. Das selbständige Gehen meines Partners, Hans-Jürgen, wurde immer schlechter, öfteres Fallen war die Folge. Der Neurologe empfahl, beim Gehen einen Stock zu benutzen. Die Nachbarin kaufte daraufhin gleich einen wunderbaren schwarzen mit silbernen Knauf, als Hamburger nahm er dann doch lieber einen Schirm denn einen Stock. Ein Hamburger geht ja bekanntlich nie ohne Schirm, ist aber für die warmen Wiesbadener Verhältnisse oft nicht so angesagt. Also half nur, zu zweit und untergehakt zu gehen, was manchmal auch schwierig war. Da der Neurologe festgestellt hatte, dass die Nervenleitungen von den Füßen zum Gehirn sich verlangsamt haben, überlegte ich mir Folgendes:

Für den Aufbau ebenso wie für die Verzögerung des Abbaus unseres Gehirns ist Bewegung der entscheidende Faktor, dies ist aber ebenso auch durch den Einsatz von Shiatsu der Fall. Und so begann ich allmorgendlich eine ausführliche Fußbehandlung: Hans-Jürgen bequem in Rückenlage liegend, erfährt folgende Wohltat:

Eincremen des Fußes , rotieren und entsprechende Shiatsu Punkte drücken (Ablauf aus dem Buch: Samurai Shiatsu für Senioren). Besondere Beachtung erfährt dabei noch der Nierenmeridian als „Urquell unserer Energie“, mit einem langsamen Kniekreisen und einer Wiederholung am anderen Fuß beende ich das allmorgendliche Ritual. Ein liebevolles Dankeschön vom Behandelten leitet danach den Tag wunderbar ein. Aber der größte Dank war und ist, dass die Unsicherheit beim Gehen nach und nach im Laufe eines Jahres verschwand und er jetzt ohne jegliche Unterstützung wie eh und je läuft; ein Dank dem Shiatsu.

Heidrun Beitze

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