Samurai Shiatsu an der Averbruchschule in Dinslaken

In einer ersten Klasse der Averbruchschule führte ich das Samurai-Schulprogramm in den vergangenen Wochen mit viel Freude ein. Im Vorfeld war ich natürlich sehr gespannt, wie die Kinder auf Kooko und Hanako reagieren und ob ihnen die Samurai-Übungen gefallen würden.

Nachdem wir uns ansahen, wo sich Japan eigentlich befindet und wie weit es von uns entfernt ist, erzählte ich ihnen von Kooko und Hanako, die auf eine Schule für junge Samurai gehen und besondere Übungen lernen.

Durch die Samurai-Übungen lernten die Kinder schnell respektvoll und achtsam miteinander umzugehen und wurden von mir angehalten sich untereinander immer wieder Rückmeldungen zu geben, z. B. „was möchte ich und was möchte ich nicht“. Mit der Zeit wurde es für die Kinder immer selbstverständlicher sich zu äußern und zu erfahren, dass mein Gegenüber verantwortungsvoll mit meiner Aussage umgeht. So gab es Kinder, die erst einmal zusahen und ausprobierten, oder die Übungen lieber mit einem bestimmten Mitschüler durchführen wollten.

In unserer letzten gemeinsamen Stunde sammelte ich von den Kindern ihre bevorzugten Samurai-Übungen, um diese mit ihnen durchzuführen. Hier die Auswahl der Kinder:

„Samurai, Bär und Tiger treffen sich“, „Samurai wäscht Haare“, „Samurai steht im Regen“,„Samurai spitzt Ohren“, „Samurai bei Regen und bei Sonne“.

Diese Übungen waren so verschieden, wie auch die Kinder mit ihren Bedürfnissen verschieden sind. Es war schön zu sehen, mit wieviel Spaß und Selbstverständlichkeit die Kinder miteinader umgingen.

An dieser Stelle möchte ich noch die Idee von der Klasse und ihrer Klassenlehrerin mitteilen und zum Nachmachen anregen. Als es einmal zu heiß war, um Sport (-unterricht) zu machen, wurden spontan Sportmatten in eine Ecke gelegt und eine Samurai-Übungsstunde daraus gemacht. Die Klasse konnte dadurch die Samurai-Übungen noch einmal intensivieren und das Wir-Gefühl zusätzlich in der Klasse stärken. Die Klassenlehrerin erzählte mir später, dass die Kinder sich in diesem Rahmen sehr gut entspannten, die ganze Klasse zur Ruhe kam und die Stille gemeinsam genoss.

Ich finde, das ist eine sehr gut Idee und zeigt wie flexibel und situationsangemessen das Samurai-Schulprogramm eingesetzt werden kann, je nach momentaner Befindlichkeit der Gruppe und unabhängig von räumlichen Gegebenheiten.

Zuletzt möchte ich mich bei der Schule, den beteiligten Schülern und Lehrern für die Kooperation und die Möglichkeit der Umsetzung bedanken. Mir hat diese Erfahrung große Freude bereitet und mich davon überzeugt, dass das Samurai-Shiatsu einen sehr wertvollen Beitrag leisten kann zum respektvollen Umgang miteinander und es einen sinnvollen Platz in der Schule haben sollte.

Sabine Bartkiewitz, Shiatsupraktikerin, Samurai-Shiatsu Trainerin

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