Samurai – Die Ritter des fernen Ostens

Die Samurai spielten in Japan eine ähnlich prägende Rolle wie der Adel und die Ritter im abendländischen Mittelalter- allerdings über einen wesentlich längeren Zeitraum. 700 Jahre standen die Samurai an der Spitze der japanischen Gesellschaft. Mut und Tapferkeit, Beherztheit und Opferbereitschaft, Furchtlosigkeit und Treue waren Eigenschaften aus denen Japan seine Helden schmiedete. Voller Dramatik waren ihr Aufstieg und ihr Niedergang.

Im 10. Jahrhundert war der Samurai ein Leibwächter und ein Krieger. Japans Geschichte kannte aber nicht nur Kriege, und so wurde der Samurai für Japan mehr – nämlich der Vertreter eines Standes, der jahrhundertelang durch sein politisches Wirken und seine Wertvorstellungen die Geschicke seiner Heimat formte.

Ab dem 17. Jahrhundert war Japan für die folgenden zweieinhalb Jahrhunderte eine lange Friedenszeit beschert. Der Samurai wurde zum Krieger ohne Krieg. Die Gesellschaftsordnung sah ihn aber weiterhin an der Spitze stehen. Es war eine Epoche, in der der Samurai seine Ideale am intensivsten pflegte und durch seine führende Rolle die gesamte japanische Gesellschaft am nachhaltigsten beeinflusste.

In vielerlei Weise begegnet uns sein Wirken daher auch heute noch.

Prof. em. Peter Pantzer

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